Schwangerschaft ohne Probleme

Der Weg zur sanften Geburt

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Willkommen, Gast · RSS 14.12.2017, 00:31


Das neue Körpergefühl

Bevor ich zum ersten Mal schwanger wurde, glaubte ich naiverweise, von meiner Schwangerschaft würde als einziger Körperteil mein Bauch betroffen sein. Ich war stolz darauf, immer schlank und aktiv gewesen zu sein, und sicher, dass man mir außer einem bewundernswerten Bauch - gestützt auf meine athletischen, schlanken Beine - nichts anmerken würde. Da hatte ich mich aber ziemlich getäuscht. Wenn ich schwanger war, dann war ich es von meinen Hamsterbacken bis hin zu meinen von den Wassereinlagerungen geschwollenen Fußknöcheln. Wenn ich mir die Beine mit ihren runden, dicklichen Knien unter der Dusche rasierte, hatte ich das Gefühl, sie müssten einer anderen gehören. Wenn ich meine Arme seitlich herunterhängen ließ, kamen sie mir so dick vor wie meine Oberschenkel. (Bitte beachten: Ärmellos und schwanger passen nicht zusammen!) Mein Ehering ließ sich nicht mehr drehen. Und was am schlimmsten war, ich hatte so starke Cellulitis, dass es aussah, als ob ich meine Oberschenkel mit Hüttenkäse bestrichen hätte. Dieser Körper war einfach nicht mehr meiner! Eine Freundin von mir, die Fotomodell ist (und deren Namen ich nicht verraten darf, weil sie gedroht hat, sonst eines meiner Geheimnisse auszuplaudern) , hat im Gesicht so viel zugenommen, dass ich sie bei einer Verabredung in einem Restaurant nicht mehr erkannte und einfach an ihr vorbeilief. Vielleicht hast auch du liebevolle Freunde, die dir versichern, dass du im Gesicht überhaupt nicht zugenommen hast, dass man von hinten auf keinen Fall erkennen kann, dass du schwanger bist, und dass du schöner aussiehst als je zuvor. SIE LÜGEN!

Sprechen wir zunächst einmal über die Gewichtszunahme - wie viel zu viel und wie viel zu wenig ist und welche Auswirkungen diese zusätzlichen Kilos für den Rest deines jungen Lebens auf deinen Körper haben werden. Dein Gewicht ist - ob du nun fettleibig oder magersüchtig bist - deine private Angelegenheit, die nur dich und eventuell deinen Arzt etwas angeht. Es sollte jedoch selbstverständlich sein, dass die Gesundheit des Babys wichtiger ist als jede andere Überlegung, und jede Frau, die sich zu Tode hungert oder sich völlig ungesund ernährt, sollte für immer von der Gemeinschaft der Freundinnen (wenn nicht vom gesamten Universum) geächtet werden.

Nachdem dies gesagt ist, will ich mich an den Rest von uns wenden. An die, die in populären Büchern über Schwangerschaft lesen, dass es sich mit der Gewichtszunahme ungefähr so verhalten sollte: null bis eineinhalb Kilo in den ersten drei Monaten, fünf bis sechs Kilo vom dritten bis sechsten Monat und vier bis fünf Kilo in den letzten drei Monaten. Da wir diese Richtlinien jedoch meistens nicht einhalten, haben wir vor jedem Wiegen in der Arztpraxis einen ziemlichen Horror. Eine beträchtliche Anzahl von uns Freundinnen hat die Grenznorm von 12,5 Kilo schon im siebten Monat überschritten, zu einem Zeitpunkt also, ab dem man erst so richtig hungrig wird. Ich zum Beispiel hatte meist schon in den ersten drei Monaten so viel zugenommen, dass ich in der Arztpraxis auf die Frage nach meinem Ausgangsgewicht lieber gleich zwei Kilo hinzufügte, um zu vertuschen, dass ich bereits fünf Kilo zugenommen hatte.

Bedauerlicherweise bewerten die meisten Frauen ihre Schwangerschaft nach den Ergebnissen der ärztlichen Gewichtskontrolle. Wenn bei einem Arztbesuch festgestellt wurde, dass ich seit dem letzten Termin vor drei Wochen nicht zugenommen hatte, strahlte ich tagelang vor Stolz, Erleichterung und Zufriedenheit. Ich rief meine Freundinnen an, um ihnen vom Befinden des Babys zu erzählen, und erwähnte dabei beiläufig, dass mein Gewicht völlig gleich geblieben sei. Nach den Arztbesuchen jedoch, bei denen mir gesagt wurde, dass ich mehr als drei Kilo in weniger als einem Monat zugenommen hatte, fühlte ich mich so peinlich berührt und gedemütigt, dass ich niemandem von meinem Arztbesuch, geschweige denn vom Wiegen, erzählte. Nach vier Kindern habe ich jetzt endlich zwei Lektionen gelernt, eine lebenswichtige und eine einigermaßen nützliche: ES IST NIEMALS UNPASSENDER ALS WÄHREND DER SCHWANGERSCHAFT, SEIN SELBSTWERTGEFÜHL VOM GEWICHT ABHÄNGIG ZU MACHEN, WIE WIR DAS SEIT DER PUBERTÄT GEWOHNT SIND. Eine Schwangerschaft ist der beste Zeitpunkt, um die wichtige Lektion der Hingabe zu erlernen. Während dieser Zeit ist dein Körper nicht mehr zu deinem persönlichen Vergnügen da, sondern ist das gemütliche Heim, in dem ein Kind wächst. Und du hast die Wahl, ob du dagegen ankämpfen willst oder dich entspannst und die Reise genießt. Wir Freundinnen wissen, wie schwer es für eine Generation von Superfrauen sein kann, diese erschreckenden körperlichen Veränderungen zu sehen. Wir haben alle genauso empfunden (außer meiner Freundin Sondra, aber sie hat nie unter Cellulitis gelitten und zählt daher nicht). Deshalb will ich dir die richtigen Informationen an die Hand geben, damit wir uns anschließend zusammen zurücklehnen und darüber lachen können. Diese schweren Zeiten überstehst du am besten mit Hilfe deines Humors.

Die zweite (die nützliche) Lektion, die ich gelernt habe: Schau nicht hin, wenn die Arzthelferin dich wiegt, und frage sie nicht nach deinem Gewicht. Es gibt kein Gesetz, das von dir verlangt, dich bei jedem Arztbesuch über dein Gewicht zu informieren. Glaube mir: Wenn dein Arzt deine Gewichtstabelle betrachtet und dabei auf Probleme stößt, wird er dir das früh genug mitteilen. Wo liegt also der Unterschied. Du weißt sowieso, dass du dicker wirst, und musst damit fertig werden. Vielleicht bereitet es dir ja insgeheim Freude, zu erfahren, dass Frauen, die sozusagen professionell dünn sind (weil sie als Fotomodelle oder Schauspielerinnen dünn sein müssen), während der Schwangerschaft oft besonders viel zulegen. Ich spreche hier von fünfundzwanzig bis dreißig Kilo und von den dünnsten Frauen, die du jemals im Fernsehen oder in einer Zeitschrift gesehen hast. Der Grund dafür muss einfach die Erleichterung sein, neun Monate lang nicht von Reis und Zigaretten leben zu müssen. Meine Freundin Shannon, eine wirklich tolle Schauspielerin, startete jeden Tag mit einem Frühstück aus Eiern, Schinken und fast einem ganzen Laib Weißbrot. Sie genoss es in vollen Zügen. Nach der Geburt des Babys hielt sie einfach Diät, bis sie wieder dünn und fit und schöner war als je zuvor. Genau das haben auch all die anderen Schönheiten gemacht, und du kannst es genauso machen. Also LASS ES DIR SCHMECKEN! Viel mehr bleibt dir ohnehin nicht mehr: Du kannst dich nicht mehr betrinken, du kannst dich nicht mehr in einem sexy schwarzen Minikleid davonschleichen, nicht einmal Medikamente darfst du nehmen, wenn du erkältet bist. Welche Freuden bleiben also einer schwangeren Frau?

Fettpölsterchen

Wie alle Frauen wissen, die unter dem prämenstruellen Syndrom leiden, kann der weibliche Körper bis zu zweieinhalb Kilo (meiner Meinung nach) komplett unnötiger Körperflüssigkeiten speichern. Die einzige Erleichterung ist dann der Beginn der Periode. Leider wird die Periode bei einer Schwangerschaft um ungefähr vierzig Wochen verschoben. Das ist der Grund dafür, dass du dicker wirst, noch bevor du tatsächliches »Baby-Gewicht« zunimmst, und dass du immer mehr Wasser speicherst, bis dein Ehering zu eng wird und du am Ende eines langen Tages nicht mehr in deine Schuhe kommst. Auch deine Augen sehen vielleicht ein bisschen verquollen aus. Möglicherweise denkst du dir, dass dein Körper angesichts deiner häufigen Toilettenbesuche nicht einmal mehr genügend Wasser zur Produktion von Spucke zur Verfügung haben dürfte. Aber keine Angst, die Natur hat es so eingerichtet, dass nichts dein wertvolles Fruchtwasser oder deine zukünftige Milchfabrik bedrohen kann. Eine meiner Freundinnen aß am Tag vor ihrem monatlichen Besuch beim Frauenarzt nur noch Wassermelone, weil diese harntreibend wirkt und sie so für die lästige Wiegepflicht ihr Gewicht drücken konnte. Ich sage nicht, dass du es ihr nachmachen sollst, aber ab und zu kann etwas Wassermelone nicht schaden.

Deine Taille ist einer der Körperteile, die sich schon am Anfang der Schwangerschaft erheblich verändern. Besonders bei deiner ersten Schwangerschaft, bei der deine Bauchmuskeln so viel aushalten müssen wie nie zuvor, wird deine Taille in die Breite gehen, noch bevor dein Bauch sich zu runden beginnt. (Beim zweiten und jedem weiteren Mal wirst du bereits fünf Minuten nach einem positiven Schwangerschaftstest einen dicken Bauch bekommen und zehn Minuten später so aussehen, als ob du bereits im fünften Monat wärst.) Ziehe in Gedanken eine gerade Linie von deiner Ellenbeuge bis zur Hüfte, und du weißt ungefähr, wie diese breitere Taille aussehen wird. Du siehst noch nicht dick oder schwanger aus, aber wahrscheinlich kannst du den Knopf deiner Jeans nicht mehr zumachen. Jetzt ist die richtige Zeit, um alle Gürtel und alle Oberteile, die in der Hose getragen werden müssen, aus deinem Schrank auszusortieren und sie in einem Karton in der Garage unterzubringen. So gerätst du später in der Schwangerschaft nicht mehr in Versuchung, sie bei dem verzweifelten Versuch, dich modisch aufzupeppen, doch wieder anzuziehen. Außerdem gewinnst du wertvollen Platz in deinem Kleiderschrank für die vielen Still-BHs und deine riesige Unterwäsche.

Die Brüste

Auch deine Brüste verändern sich ziemlich schnell. Sie werden größer, sehr viel größer. Wer immer wenig Busen hatte, wird seine riesigen Brüste begutachten und sich fragen, ob diese Schönheiten immer so bleiben werden (und insgeheim zu Gott beten, dass es so sein möge). Unsere Männer schließen sich diesen Gebeten an und kommen nun langsam zu der Ansicht, dass eine Schwangerschaft auch ihre guten Seiten hat. Sondras Mann Ray jedenfalls freut sich auf diese Zeit immer besonders. Wir haben eine gute Nachricht für dich: Deine Brüste nehmen während der Schwangerschaft noch weiter an Umfang zu. Die wunden, schmerzenden Stellen, von denen ich in Kapitel eins gesprochen habe, verschwinden nach den ersten Monaten, und du wirst eine Zeit lang eine sehr nette Oberweite haben - meistens so lange, bis dein Bauch so dick ist, dass im Vergleich dazu sogar deine Riesenbrüste klein erscheinen. Wir Freundinnen raten dir in Bezug auf deinen Busen vor allem: TRAGE EINEN ВН. Du solltest deine Bänder in dieser Zeit nicht überlasten. Deine Brüste werden während der Schwangerschaft und der Stillzeit sehr belastet - sie werden gedehnt. Sie schwellen an, das Baby saugt daran - und du solltest sie daher möglichst schonen. Die schlechte Nachricht ist, dass deine Brüste, nachdem du dein Kind gestillt hast, wie zwei Luftballons aussehen werden, denen die Luft ausgegangen ist. Sie sind nicht nur weniger üppig als während der Schwangerschaft, sondern werden sogar tatsächlich kleiner und/oder schlaffer, als sie es vorher waren. Ich weiß, das sind schreckliche Nachrichten für dich. Unter Umständen wirst du hartnäckig darauf bestehen, dass ich nicht weiß, wovon ich rede, und dieses Buch in die Ecke werfen. Aber ich habe es zu meinem besonderen Anliegen gemacht, bei jeder sich bietenden Gelegenheit (Gymnastik, Sauna etc.) die Brüste von Frauen zu begutachten, die Mutter geworden sind. Bisher habe ich keinen Busen gesehen, der nach der Geburt unverändert geblieben wäre. Es tut mir wirklich Leid, dass ich dir das als Freundin sagen muss, aber es ist immer besser, Bescheid zu wissen. Lebe von mir aus jetzt ruhig weiter in deiner Traumwelt, aber lies diesen Teil des Buches in ungefähr einem Jahr noch einmal, und lass uns dann darüber reden.

Frauen, die dir erzählen, dass sie bis zur Geburt ihres Kindes einen ziemlich kleinen Busen hatten und dann eine üppige Oberweite bekamen, können entweder Realität und Phantasie nicht voneinander unterscheiden, oder sie haben vergessen, die kleine Schönheitsoperation zu erwähnen. Die folgende Daumenregel gilt für fast jede Frau, die Kinder geboren und trotzdem volle, straffe Brüste hat, die kaum einer Unterstützung bedürfen - und zwar unabhängig davon, ob sie ein Filmstar oder eine Bekannte aus dem Fitness-Studio ist: WENN DIE BRÜSTE VOLL UND RUND SIND UND AUCH OHNE UNTERSTÜTZUNG NICHT NACH UNTEN HÄNGEN, SIND SIE NICHT ECHT. Wenn du irgendeine bedeutsame Ausnahme kennst, dann tu uns den Gefallen und erzähl uns nicht davon.

Jede Befürworterin des Stillens, die dir versichert, deine Brüste würden nach der Stillzeit wieder genauso schön wie vor der Schwangerschaft, hat vor ihrer Schwangerschaft entweder keinen besonders schönen Busen gehabt oder will neue Mitglieder für die Stillgruppe rekrutieren. Viele Frauen, auch einige meiner Freundinnen, haben sich entschlossen, ihre Babys nicht zu stillen, und unter anderem auch deshalb, weil sie fürchteten, sich ihre Brüste zu ruinieren. Wir Freundinnen sind übrigens der Meinung, dass Stillen wunderbar ist, wenn es zu deinem Temperament und Lebensstil passt (und du spätestens dann damit aufhörst, wenn das Baby dein Hemd selbst aufknöpfen kann). Wir sagen das so leichtfertig, weil wir davon überzeugt sind, dass die Brüste zum größten Teil nicht vom Stillen, sondern vom Gewichtsverlust nach der Schwangerschaft schlaff werden. Am besten, du versuchst es einfach, und wenn es bei dir nicht funktioniert, dann hör wieder damit auf. Was das Aussehen deiner Brüste anbelangt, ist es Jacke wie Hose.

Der Po

Vielleicht fragst du dich manchmal während deiner Schwangerschaft: »Warum bloß wird mein Po immer dicker, wenn das Baby in meinem Bauch ist?« Nach ein paar Besuchen im Zoo und durch viele Tiersendungen im Fernsehen habe ich jetzt meine eigene laienhafte Erklärung dafür gefunden, warum auch unsere Hüften und unser Hinterteil von der Schwangerschaft betroffen sind, obwohl sie mit der Sache selbst gar nichts zu tun haben. Hast du schon einmal beobachtet, wie die Schimpansen-und Orang-Utan-Mütter ihre Babys auf dem verlängerten Rücken tragen? Wer weiß, vielleicht wollte die Natur für unsere Kleinen einen besonders bequemen Sitz einrichten, nachdem nur Kängurus und andere Beuteltiere die praktischen Beutel haben, in die sie ihre Babys stecken können. Wenn meine Theorie richtig ist, ist diese breite Aufnahmefläche einfach ein Überbleibsel aus den Tagen, als wir noch in Höhlen lebten. Wahrscheinlich braucht die Evolution noch ein paar weitere Kinderwagen schiebende Generationen, um dieses Problem aus der Welt zu schaffen. Natürlich gibt es auch noch die traditionelle Erklärung: Damit der Fötus nicht verhungert, sorgt die Natur dafür, dass der Körper genügend Notfallrationen in Form von Fett auf Hüften, Po, Oberarmen und - nicht zu vergessen - im Gesicht bereithält. Das mag zwar die Fettpolster erklären, nicht aber, warum unser Hinterteil die Form eines Riesenballons annimmt. Du solltest dich an diese anatomische Tatsache wieder erinnern, wenn wir zu dem Kapitel über Umstandsmode kommen. Es gibt nichts Schlimmeres als ein zu kurzes Oberteil, das diesen Riesenballon nur knapp bedeckt. Auch wenn du nicht ganz so dick wirst, wird sich deine rückwärtige Silhouette verändern.

Haare und Nägel

Du wirst außerdem feststellen, dass deine Haare schneller wachsen. Während der Schwangerschaft scheint der Knopf für die Proteinausschüttung permanent gedrückt zu sein, denn die meisten schwangeren Frauen stellen fest, dass ihre Haare länger und dicker sind als je zuvor. Was aber nicht nur daher kommt, dass der Haarwuchs beschleunigt ist, sondern auch daher, dass weniger Haare ausfallen als sonst. Deshalb werden deine Haare immer mehr und immer länger. Das ist einer der Trostpreise der Natur: Du wirst so dick wie ein VW Käfer, aber hast glänzende, schöne Haare wie ein Fotomodell.

Wenn sich damit das Thema Haare erledigt hätte, wäre es traumhaft, aber leider hat die Sache natürlich einen Haken. Der eine ist deine Kopfhaut, darüber werden wir ganz kurz sprechen. Ein weiteres Problem ist, dass nicht nur die Haare auf deinem Kopf während der Schwangerschaft schneller wachsen, sondern auch die Haare an anderen Stellen des Körpers. Einige Frauen werden feststellen, dass ihre Schamhaare sich auch auf dem Bauch und den Oberschenkeln ausbreiten. Bei anderen sprießen ein oder zwei Haare um die Brustwarzen herum. Und wieder andere bemerken flaumige Härchen an Kinn, Wangen oder zwischen den Schulterblättern. Auch die Beschaffenheit der Haare und ihre Eigenwilligkeit werden sich während der Schwangerschaft verändern. Deshalb findest du hier eine der wichtigsten Regeln dieses Buches: LASS DIR WÄHREND DER SCHWANGERSCHAFT AUF KEINEN FALL EINE DAUERWELLE MACHEN! Höchstwahrscheinlich werden nämlich nur einige deiner Haare die Dauerwelle annehmen, während ein Großteil glatt bleibt, so dass du nachher aussiehst wie die Struwwelliese.

Vor einem großen Dilemma stehen schwangere Frauen bei der Frage, ob sie weiterhin ihre Haare färben können. Auch wenn wir manchmal in diesem Buch unsere Meinung ziemlich schnell kundtun, wollen wir uns hier etwas zurückhalten und Vor-und Nachteile abwägen. Die endgültige Entscheidung solltest du nach einer Beratung mit deinem Arzt treffen.

Es gibt Frauen, die während der Schwangerschaft weder ihr Haar mit Chemikalien färben noch Cola Light trinken würden. Sie wollen ihr ungeborenes Kind vor möglichst vielen toxischen Substanzen bewahren. Sie würden niemals freiwillig weitere Chemikalien zu sich nehmen, wo diese Welt schon überreichlich mit Umweltverschmutzung, Pestiziden und Radioaktivität gesegnet ist. Das ist die eine Seite. Nun zur anderen Seite und meiner eigenen Meinung. Da ich schon eine etwas ältere Mutter bin, ist meine natürliche Haarfarbe wahrscheinlich nicht nur langweilig braun, sondern braun mit grauen Strähnen (igitt!). Ich bin nicht ganz sicher, weil ich meine natürliche Haarfarbe seit beinahe zwei Jahrzehnten nicht mehr gesehen habe, aber ich denke, dass ich damit ziemlich richtig liege. Deshalb wäre es ein wirkliches Desaster für mich, der Welt meine richtige Haarfarbe zu zeigen. Außerdem habe ich ab und zu auch Cola Light ganz gerne getrunken. Jetzt könnt ihr alle auf mich losgehen. Bevor du nun zur Wasserstoffperoxid-Flasche greifst, solltest du aber noch ein paar Dinge wissen. Erstens wirst du deinen Haaransatz öfter färben müssen als vorher, weil deine Haare schneller wachsen. Wenn du wie Madonna eine Platinblonde brünetten Ursprungs bist, könnte es sein, dass nach zwei bis drei Wochen der Haaransatz braun nachgewachsen ist. Zweitens wird der Geruch von Ammoniak und Bleichmittel besonders zu Beginn der Schwangerschaft unerträglich für dich sein. Das ist er schon, wenn man nicht schwanger ist. Und drittens wirst du wahrscheinlich viel zu müde sein und keine Lust haben, so oft wie sonst zum Friseur zu gehen. Gute Gründe dafür, für deine Haare einen Farbton zu wählen, der deinem natürlichen, von Gott gegebenen etwas ähnlicher ist, so dass du nicht mehr so häufig färben musst. Du kannst dir natürlich auch Alternativen zur chemischen Färbung überlegen, wie Spülungen oder pflanzliche Haarfärbemittel.

Die letzte und vielleicht wichtigste Regel zum Thema Haare und Schwangerschaft lautet: LASS DIR KEINEN KURZHAARSCHNITT MACHEN, WENN DU SCHWANGER BIST! Dieser Rat klingt vielleicht erst einmal nach Flower-Power-Zeit. Aber glaube mir, es wird eine Zeit kommen, in der du überlegst, deine Haare ganz kurz schneiden zu lassen. Das ist in keinem Fall eine gute Idee, denn eine Frau im letzten Drittel der Schwangerschaft, die sich ihre Haare abschneiden lassen will, sucht in Wirklichkeit nicht nach einer neuen Frisur, sondern nach einem neuen, nicht schwangeren Aussehen -und das wäre von einem neuen Haarschnitt zu viel verlangt. Ich weiß, ein kurzer, jungenhafter Bob-Schnitt mag dir - im siebten Monat - praktisch und pflegeleicht erscheinen, aber die Schwangerschaft ist nicht die richtige Zeit für Experimente. Vergiss nicht, dass auch dein Gesicht schwanger ist, und für diesen Linda-Evangelista-Look braucht man ausgeprägte Wangenknochen. Sicher, Mia Farrow sah mit kurzen Haaren großartig aus, als sie in Rosemary's Baby schwanger war, aber das war eine Filmschwangerschaft. Sie musste nicht wirklich schwanger werden, um die Rolle zu bekommen - und nebenbei bemerkt, kannst du dich noch an dieses Baby erinnern? Unter uns Freundinnen gesagt, du wirst wahrscheinlich eher wie ein Stecknadelkopf aussehen und nicht wie Mia Farrow, wenn du dir als Hochschwangere deine Haare kurz schneiden lässt. Und dein Mann, dessen Nerven zu diesem Zeitpunkt sowieso schon ziemlich angekratzt sind, wird wahrscheinlich durchdrehen. Schließlich wissen wir alle, dass die meisten Männer ohne Ansehen der Umstände lange Haare bevorzugen. Damit du weißt, wie überwältigend der Drang nach einem Kurzhaarschnitt sein kann, werde ich dir meine Erfahrung mitteilen. Ich wusste von diesem Haarschneideverbot und konnte der Versuchung drei ganze Schwangerschaften lang widerstehen! Während meiner vierten Schwangerschaft entschloss ich mich jedoch, die Regel zu überprüfen. Vielleicht, dachte ich, ist sie ja ganz einfach dumm, oder aber sie gilt nicht für mich. Wer weiß, was mich da geritten hat! Jedenfalls ging ich los und ließ mir die Haare ganz kurz schneiden - wahrscheinlich sah ein menschlicher Kopf einer Kokosnuss noch nie so ähnlich wie meiner damals. Es war kein schlechter Haarschnitt. Aber wenn man aufgedunsen und übermüdet aussieht, kann kein Haarschnitt der Welt daran etwas ändern.

Auch Finger- und Zehennägel, ein weiterer proteinhaltiger Teil deines Körpers, wachsen während der Schwangerschaft schneller als sonst. Hattest du vorher diese dürftigen Nägel, die sich verbiegen und abbrechen, wirst du dich darüber sehr freuen. Die Nägel wachsen nicht nur schneller, sondern sind auch härter und gesünder. Solltest du allerdings feststellen, dass sich der Zustand deiner Nägel eher verschlechtert, dann besprich das sofort mit deinem Arzt. Unter Umständen erhält dein Körper nicht genügend Protein, um dich und das Baby ausreichend zu versorgen.

Jetzt ist die beste Zeit, um deiner Maniküre und Pediküre mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Wenn du Zeit und Geld hast, kannst du auch in einen Kosmetiksalon gehen. Du solltest es dir gönnen, dass dir jemand ein oder zwei Stunden lang die Hände und Füße massiert. Außerdem werden mit fortschreitender Schwangerschaft nur noch die Gelenkigen und sehr Entschlossenen unter uns in der Lage sein, ihre eigenen Zehennägel zu schneiden und zu lackieren. Du wirst dich über deine schönen Hände freuen, besonders wenn alles andere an deinem Aussehen dir eher fragwürdig erscheint. Etwa im letzten Drittel der Schwangerschaft wirst du versucht sein, die Pediküre zu vernachlässigen, nicht nur weil es schwierig für dich wird, es selbst zu machen, sondern auch weil du deine eigenen Füße nur noch selten zu sehen bekommst und daher nicht bemerkst, wenn sie ungepflegt aussehen. Aber genau dann wird die Pediküre besonders wichtig, weil der Arzt während der Untersuchungen und erst recht während der langen Stunden der Wehen und der Geburt deine Zehennägel ständig vor der Nase hat. Ab dem siebten Monat habe ich das Entfernen der Haare an der Bikinilinie aufgegeben, weil ich meine Schamhaare von keinem Winkel aus mehr sehen konnte. Meine Füße habe ich aber weiterhin eifrigst gepflegt. Eine meiner Freundinnen hat sich diesen Rat so zu Herzen genommen, dass sie sich schnell noch die Nägel gemacht hat, nachdem ihre Fruchtblase geplatzt war. Zum Lackieren der Zehennägel hat sie sich auf eine Treppe gesetzt, damit sie alle Nägel erreichen konnte. Dann hat sie sich Badeschlappen angezogen und ist ins Krankenhaus gefahren. Bis sie ein Zimmer bekam, war der Lack getrocknet. Eine Frau mit Disziplin!

Die Haut

Die Schwangerschaft kann die Haut ziemlich in Mitleidenschaft ziehen. Zum einen muss sie sich in solch einem Umfang dehnen, dass ein anderes menschliches Wesen in deinem Körper wachsen kann. Du wirst dich sicher manchmal fragen, ob deine Haut das gigantische Wachstum deiner Brüste ohne bleibende Schäden überstehen wird. Aber natürlich stellt sich die Haut auf diese Herausforderungen ein und dehnt sich entsprechend. Oder hast du schon einmal von einer Frau gehört, deren Haut unter dem Druck der Schwangerschaft geplatzt ist? Dieses Dehnen wird allerdings nicht ganz ohne Auswirkungen bleiben. Einige davon wollen wir im Folgenden besprechen.

Schwangerschaftsstreifen

Schwangerschaftsstreifen sind Linien auf der Haut, die wie Laufmaschen aussehen, wenn du dir vorstellst, du würdest an Brüsten, Po und Bauch Feinstrumpfhosen tragen. Sie entstehen, wenn deine Haut sich zu stark dehnen muss. Während der Schwangerschaft sehen sie rötlich oder eher lila aus, einige Zeit nach der Geburt sind sie dann weiß oder silbern. Wir Freundinnen fragen uns wechselseitig, ob die andere Schwangerschaftsstreifen bekommen hat, fast so als wollten wir wissen, ob Gott bei der Vergabe der Schwangerschaftsstreifen gerecht war. Dahinter steckt der Gedanke: »Ich habe welche und werde ziemlich enttäuscht sein, wenn sich herausstellt, dass ich damit die einzige in unserem Verein bin.« Hier nun die neuesten Informationen zum Thema Schwangerschaftsstreifen: DU WIRST GARANTIERT KEINE SCHWANGERSCHAFTSSTREIFEN BEKOMMEN, WENN DU SICHER WEISST, DASS DEINE MUTTER KEINE SCHWANGERSCHAFTSSTREIFEN BEKOMMEN HAT UND IHRE MUTTER EBENFALLS NICHT. Mit anderen Worten, dies ist eine genetische Angelegenheit. Und, wirst du fragen, was ist mit den ganzen Lotionen und Ölen, die dagegen helfen sollen? Nutzlos! Du kannst dich ruhig damit einmassieren, wenn du den Geruch magst oder wenn du zu denen gehörst, die gern auf Nummer Sicher gehen, aber du kannst damit nicht gegen deine Erbanlagen ankämpfen.

Cremes, Lotionen und Öle können aber aus anderem Grund ganz brauchbar sein. Sie helfen unter Umständen gegen das Hautjucken, das bei übermäßigem Dehnen der Haut auftritt. Einige Frauen leiden sehr unter diesem Juckreiz und sind versucht -besonders am Abend beim Ausziehen -, sich am Bauch und an den Seiten zu kratzen, bis man die Spuren ihrer Fingernägel auf der Haut sieht. Wenn du mit dem Kratzen gar nicht mehr aufhören kannst, dann sprich mit deinem Arzt darüber. Er kann dir dann eine Creme oder Antihistamine verschreiben, die den Juckreiz lindern. Wenn es dich jedoch nur ab und zu juckt, kann das Eincremen mit einer Lotion sehr angenehm sein. Und wenn du noch deinen Mann zum Mitspielen überreden kannst, könnt ihr mit diesen Lotionen und Ölen noch so manch anderes einreiben.

Ich persönlich finde ja, dass Schwangerschaftsstreifen nicht so schlimm sind, wie manche Leute sagen. Wenn du ein Sonnenbad im Bikini nimmst, sind sie natürlich nicht besonders schön, aber wenn du Kinder hast, wirst du wahrscheinlich irgendwann feststellen, dass der Bikini nicht mehr ganz das richtige Kleidungsstück ist (jetzt sei ehrlich) - und außerdem weiß heutzutage jeder, dass Sonnenbaden schädlich ist. Schwangerschaftsstreifen fallen fast gar nicht auf, wenn man sie nicht der Sonne aussetzt.

Der Teint

Frauen bekommen sehr häufig zu Beginn der Schwangerschaft zum ersten Mal seit der Teenagerzeit wieder Pickel. Wie du weißt, sind Hormone starke chemische Substanzen und können deine Haut genauso aus dem Gleichgewicht bringen wie deine Gefühle. Es gibt eigentlich nichts, was man gegen diese Pickel tun kann - sie müssen von selber wieder verschwinden. Glaub mir, deine Haut wird besser, wenn dein Körper das hormonelle Ungleichgewicht wieder ausgeglichen hat. In der Zwischenzeit kannst du deine Haut unterstützen, indem du sie regelmäßig reinigst und die Pickel nicht ausdrückst! Wenn du dir viel Mühe mit deiner Frisur gibst, wird man die Unreinheiten in deinem Gesicht kaum bemerken.

Um noch einmal auf das Thema Haare zu sprechen zu kommen: Zu Beginn der Schwangerschaft können sie unter Umständen schwer und stumpf sein. Deine Kopfhaut ist von den hormonellen Veränderungen genauso betroffen wie dein Gesicht und ist vielleicht zum ersten Mal in deinem Leben fettig oder schuppig. Dazu folgender Rat: Wasch deine Haare während der Schwangerschaft so oft wie nötig. Wenn du denkst, dass du es noch einen Tag hinauszögern kannst, hegst du meistens falsch. Wenn deine Haare am Kopf kleben, werden sie dir überhaupt nicht dabei helfen, die Aufmerksamkeit von deinem Gesicht und seinen Problemen abzulenken.

Deine Haut beglückt dich zu allem Übel auch noch mit roten Punkten und erweiterten Äderchen. Diese sind zwar klein und nicht direkt unattraktiv, aber trotzdem störend. Die roten Punkte in der Größe eines Stecknadelkopfes entstehen meistens während der Schwangerschaft, während die erweiterten Äderchen häufig vom langen, schweren Pressen während der Geburt kommen. Wenn du sie dir nicht nach der Geburt veröden lässt, hast du sie wahrscheinlich noch, wenn dein Kind längst groß ist und zur Uni geht.

Passend zu deinem momentan äußerst fruchtbaren Zustand wird vielleicht auch deine Haut seltsame Dinge hervorbringen. Bei vielen meiner Freundinnen wuchsen kleine Hautläppchen, also zusätzliche Haut, die an zwei Stellen besonders häufig auftreten, nämlich unter dem Arm und auf dem Augenlid. Vielleicht liegt es daran, dass dort Haut auf Haut liegt. Einer meiner Freundinnen wuchsen sie sogar auf den Schamlippen. Sie sind nicht gefährlich, außer man versucht, sie gewaltsam zu entfernen, da sie sich dann entzünden können. Lass sie einfach, wo sie sind, später kann man sie sich ganz einfach entfernen lassen.

Pigmentveränderungen

Die Schwangerschaft hat einen interessanten Einfluss auf deine Farbpigmente. Über dieses Thema wirst du wahrscheinlich mit kaum jemandem reden - außer mit deinen Freundinnen. Deine Hautfarbe wird sich an allen möglichen Stellen verändern. Als Erstes wirst du bemerken, dass deine Brustwarzen dunkler werden. Wenn sie vorher rosa waren, werden sie während der Schwangerschaft dunkelrot, waren sie vorher hell, werden sie jetzt braun. Die Brustwarzen und die darum herumhegende pigmentierte Fläche werden auch um einiges größer - was vorher die Größe einer Zweieuromünze hatte, wird jetzt so groß wie ein kleiner Pfannkuchen. Wir Freundinnen haben herausgefunden, dass die Brustwarzen nach der Schwangerschaft in etwa wieder ihre normale Größe, jedoch nicht mehr ihre frühere Farbe annehmen.

Hier noch eine Information, die dein Arzt dir wahrscheinlich nicht mitteilen wird: Auch die Farbe deiner Schamlippen wird sich während der Schwangerschaft verändern. Sie werden dunkler, sind besser durchblutet und schwellen daher an. Nimm einen kleinen Spiegel und überprüfe es selbst, wenn du mir nicht glaubst. Genau wie deine Brustwarzen werden auch deine Sexualorgane größer. Diese Veränderung mag dir zunächst beunruhigend erscheinen, aber außer deinem Mann und deinem Arzt wird sie niemand sehen. Also kein Grund, in Verlegenheit zu geraten. Vielleicht möchtest du aber trotzdem deinen Mann beruhigen, der fürchtet, dass oraler Sex zu einem athletischen Akt wird, und ihm sagen, dass dieser Zustand völlig natürlich ist. Das Beste an dieser Veränderung »da unten« ist, dass viele Freundinnen sich aufgrund des Anschwellens ihrer Sexualorgane durch vermehrte Blutzufuhr in einem Zustand ständiger sexueller Erregung fühlten. Meine Freundin Tracy erzählte, dass sie bei längeren Spaziergängen fast einen Orgasmus bekam, weil das Aneinanderreihen der Beine wie ein nicht endendes Vorspiel war. Ein ganz neues Gefühl bei einem Einkaufsbummel, findest du nicht? Aber die Sache hat auch einen kleinen Haken, und zwar die Unfähigkeit, mit dem Urinstrahl zu zielen. Das klingt jetzt vielleicht ziemlich nebensächlich, aber da man dich für Urinuntersuchungen öfter bitten wird, den Urin in einem Gefäß abzugeben, wäre es ganz praktisch, wenn du dir nicht ständig die Hände dabei nass machen würdest. (Meine Freundin Shannon bemerkte übrigens, dass nicht nur ihre Schamlippen, sondern auch ihr Mund voller und dunkler wurde. Wäre es nicht toll, wenn es dir auch so ginge? Bei mir war es nicht so, meine Lippen blieben unverändert, und ich war weiterhin auf meinen Lippenstift angewiesen. Aber wer weiß, vielleicht hast du ja so viel Glück wie Shannon.)

Die Pigmente können Schwangeren aber auch übel mitspielen. Bei manchen Frauen verändern sie sich im Gesicht, was zu einem Phänomen führt, das auch als »Schwangerschaftsmaske« bezeichnet wird: Man sieht aus, als sei man auf Stirn und Backen schön gebräunt, habe aber im restlichen Gesicht einen Sun-Blocker verwendet. Diese unregelmäßige Färbung geht nach der Schwangerschaft wieder weg, aber es kann ein bisschen dauern. Geh am besten nicht in die Sonne, weil dann alles noch schlimmer wird, und besorge dir ein gutes Make-up, mit dem du die Unterschiede ausgleichen kannst. Fast jede schwangere Frau bekommt irgendwann einen Pigmentstreifen auf dem Bauch, der von den Schamhaaren bis zum Bauchnabel reicht. Wir haben keine Erklärung dafür, aber wir hatten ihn alle. Bei den Freundinnen mit oliver oder brauner Hautfarbe war er weniger auffällig, aber bei dem eher irischen Hauttyp, zu dem auch ich gehöre, war er ziemlich deutlich sichtbar. Man wird dir sagen, dass er nach der Schwangerschaft wieder verschwindet, aber meiner Erfahrung nach trifft das für einige weniger Begünstigte nicht zu. Vielleicht bilde ich es mir auch nur ein, aber ich meine, diesen Streifen immer noch zu sehen, wenn ich mich entspannt hinlege und meine Bauchfalten betrachte. Ich habe auch den Eindruck, dass die feinen Haare, die meinen Bauch bedecken, in der Mitte dunkler geblieben sind. Natürlich hat mein Bauch seit meiner ersten Schwangerschaft vor sieben Jahren das Tageslicht nicht mehr gesehen, sodass der Kontrast zwischen heller Haut und dunklen Haaren ziemlich eklatant ist. Einen wirklich schönen Bauch bekommt ein Vater von kleinen Kindern selten zu Gesicht, am wenigsten in seinem eigenen Schlafzimmer.


      





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