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Der Weg zur sanften Geburt

Aufbruch ins Krankenhaus

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Freunde

Willkommen, Gast · RSS 26.06.2017, 22:14


Aufbruch ins Krankenhaus

Also, Freundinnen - los geht's! Du und dein Arzt, ihr habt Grund zu der Annahme, dass dein Baby bald kommen wird und es an der Zeit fürs Krankenhaus ist (oder für ein professionelles Geburtshaus deiner Wahl mit kompetentem und fürsorglichem Fachpersonal). Du kannst mir glauben, die Nervosität eines Astronauten, kurz bevor er in die Weltraumkapsel steigt, ist nichts im Vergleich mit der Aufregung, Angst und Anspannung, die du in diesem Moment empfinden wirst. Bis zum Start dauert es noch ein wenig, aber von jetzt an strebt alles auf ein Ziel hin. Neun (zehn) Monate lang hast du dich auf dieses Ereignis vorbereitet, aber du weißt immer noch nicht, was dich erwartet, auch wenn du bereits Kinder auf die Welt gebracht hast.

Ich kann Astronauten und Frauen, die kurz vor der Entbindung stehen, nur den guten Rat geben, vor dem Start noch schnell eine Dusche zu nehmen, denn es wird eine ganze Weile dauern, bis sich die Gelegenheit dazu wieder bietet. Wenn deine Wehen noch nicht so stark sind und du nicht das Risiko eingehst, dein Baby auf den Badezimmerfliesen zu bekommen, stell dich kurz unter die Dusche und rasier dir die Achseln, bevor du ins Krankenhaus aufbrichst. Zwei Dinge solltest du allerdings beachten: Dusche nicht, wenn du allein zu Hause bist, denn eventuell brauchst du jemanden, der dir wieder heraushilft. Nimm kein Bad, wenn du vermutest, dass deine Fruchtblase geplatzt ist, weil dann die Gefahr besteht, dass Bakterien in die Gebärmutter gelangen, Außerdem ist es schon eine ausreichend große Herausforderung, während der Wehen wieder aus der Dusche zu kommen, sich aus der Badewanne zu hieven, ist aber noch ungleich schwieriger.

Die Fahrt

Ich weiß, dass du es sowieso nie in Erwägung gezogen hättest, aber mir ist trotzdem wohler, wenn ich es dir noch einmal ans Herz lege: VERSUCHE NICHT SELBST INS KRANKENHAUS ZU FAHREN. Auch wenn du mit deinen Wehen gut zurechtkommst und glaubst, problemlos fahren zu können, setz dich trotzdem nicht hinters Steuer, denn Wehen können sehr schnell stärker werden. Außerdem ähneln Frauen während der Wehen Leuten unter Alkoholeinfluss - sie denken, sie verhielten sich normal und hätten alles im Griff, sollten aber unter keinen Umständen hinters Lenkrad gelassen werden. Wenn dein Mann nicht zu Hause ist, verständige eine Freundin, einen Nachbarn, ein Taxi oder den Notruf. Für beinahe alle meine Freundinnen war die Fahrt ins Krankenhaus keineswegs so einfach, wie sie geglaubt hatten. Sie hatten die Zeit vor den Wehen zu Hause und die Zeit im Krankenhaus in ihre Planungen einbezogen, die Fahrt dazwischen aber eher als unwichtiges Detail betrachtet. Als sie dann mit Wehen im Auto saßen, wurde ihnen klar, dass auch die Fahrt es in sich haben und einem Transport in einer Kutsche mit Holzbank und viereckigen Wagenrädern ähneln kann.

Es ist schon nicht besonders angenehm, während der Wehen aufrecht zu sitzen und sich einen Sicherheitsgurt umschnallen zu müssen. Am besten, du stellst den Beifahrersitz in Liegeposition, falls das möglich ist. Falls nicht, setz dich einfach auf den Rücksitz, wo du dich gut ausbreiten kannst. Egal wie oder wo du sitzt, versuch dich auf jeden Fall anzuschnallen. Dein Fahrer wird nämlich sehr nervös sein und eventuell unerwartet abbremsen müssen. Schließlich hast du dir nicht die letzten neun (zehn) Monate Mühe gegeben, alles gut über die Runden zu bekommen, um dich nun auf der Fahrt ins Krankenhaus einem Unfallrisiko auszusetzen.

Wie die Prinzessin auf der Erbse wirst du jedes Schlagloch und jeden Stein auf der Straße spüren und außerdem wahrscheinlich so gereizt sein, dass du den ganzen Weg über das Verkehrsministerium fluchst (wenn du nicht im Stillen mit deinem Göttergatten haderst, weil er die Kurven so scharf nimmt, so abrupt bremst oder dich überhaupt geschwängert hat). Hier können dir deine Kopfkissen gute Dienste leisten. Nimm also ruhig so viele mit, wie du dir unter den Arm klemmen kannst. (Sie werden dich nicht nur während der Fahrt trösten, du wirst sie auch im Krankenhausbett zu schätzen wissen, wo es meist nur flache, waffeiförmige Exemplare aus Polyester gibt, die man in einen Kopfkissenbezug gesteckt hat.) Leg dir ein Kissen unter den Kopf und eins zwischen die Beine, und versuche, dich im Auto auf die Seite zu legen. (Besser wäre, wie gesagt, die linke, aber in einem Moment wie diesem nimmst du einfach die, die dir eher zusagt.) Mach das Radio an und sieh, ob dir das Programm gefällt. Vielleicht beruhigt dich die vertraute Musik, oder das Geplauder lenkt dich ein wenig ab. Du brauchst dich dann auch nicht zu einer Unterhaltung mit deinem Mann verpflichtet zu fühlen, der genauso nervös ist wie du. Nach Meinung der Ärzte ist eine Wehe »produktiv«, wenn man währenddessen nicht sprechen, sondern höchstens stöhnen kann. Sobald die Kontraktion vorüber ist, bist du wieder ganz du selbst und kannst erneut losplappern oder jammern. Wenn du während der Fahrt starke Wehen hast, wird eure Unterhaltung stets von deinen Kontraktionen unterbrochen werden. Wenn dich das Radio stört, bitte deinen Mann, es auszuschalten, auch wenn gerade sein Lieblingssong gespielt wird. Sei einfallsreich und probier alles, was dir gut tun könnte: Versuch es mit Schweigen, bitte deinen Mann, dir eine Geschichte oder einen Witz zu erzählen, sing ein Lied, zum Beispiel »So ein Tag, so wunderschön wie heute ...«. Ja, du könntest es sogar mit der Lamaze-Atmung versuchen (warum wertvolle Zeit im Krankenhaus damit vergeuden, wenn du in dieser Zeit schon eine Periduralanästhesie bekommen kannst?).

Nimm dir eine Flasche Wasser mit (Zimmertemperatur ist am besten, denn davon bekommst du keine Magenkrämpfe), damit du während der Fahrt ab und zu einen Schluck nehmen kannst. Du solltest aber nicht zu viel oder zu schnell trinken, weil es dir davon übel werden kann. Und schlimmer, als Wehen in einem fahrenden Auto zu haben, ist nur noch, wenn man sich dabei auch noch übergeben muss.

Das Eintreffen im Krankenhaus

Bitte erwarte an dieser Stelle keine Details, denn jedes Krankenhaus hat seinen eigenen Ablauf. Im Folgenden findest du deshalb nur eine allgemeine Beschreibung dessen, was bei der Ankunft im Krankenhaus passiert.

Du solltest dich im Krankenhaus unbedingt rechtzeitig - das heißt spätestens einige Wochen vor dem Entbindungstermin - anmelden, damit man dort auf deine Ankunft grundsätzlich vorbereitet ist. Im Idealfall werden deine Wehen in regelmäßigem Abstand stärker, und du hattest Zeit, das Krankenhaus anzurufen und zu informieren, dass du bereits auf dem Weg bist. Unter diesen Umständen wendest du dich nach deiner Ankunft an die Stationsschwester auf der Entbindungsstation.

Als Nächstes wirst du untersucht und an einen Wehenschreiber angeschlossen, um zu überprüfen, ob du produktive Kontraktionen hast. Wenn ja, wird dein Arzt gerufen, und man bringt dich in ein Entbindungszimmer. Wenn nicht, wird man dich bitten, dich wieder anzuziehen und nach Hause zu gehen. Wenn dies der Fall sein sollte, darfst du dich nicht entmutigen lassen, und auf keinen Fall braucht es dir peinlich zu sein.

Ich bin selbst schon einige Male wieder nach Hause geschickt worden - und das, obwohl ich bereits zwei Kinder entbunden hatte und man hätte annehmen können, dass ich Bescheid weiß.

Es kann sein, dass du die Frau im Entbindungszimmer neben dir während der Wehen laut stöhnen und schreien hörst. Konzentriere dich in diesem Fall auf dich selbst, und sag dir immer wieder: »Es geht mir gut. Meine Wehen müssen nicht zwangsläufig so verlaufen wie bei der Frau neben mir.« Vertrau mir - diese Worte sind wahr, und es gibt keinen Grund, sich von der Angst einer anderen völlig durcheinander bringen zu lassen. Es wird alles gut gehen. Übrigens auch bei der Frau nebenan.

In patientenfreundlichen Krankenhäusern tendiert man vermehrt dazu, Entbindungsräume in eher privater Atmosphäre zu gestalten. Oft finden komplikationslose Entbindungen in dem gleichen Raum statt, in dem man sich schon während der Wehen aufgehalten hatte. Diese Entwicklung ist aber nicht selbstverständlich. Vor nicht allzu langer Zeit wurde man noch gerade dann, wenn man es am wenigsten wollte (wenn man nämlich eine Wehe nach der anderen hatte) von einem Wehenraum in einen sterilen und grell beleuchteten OP verfrachtet, um dort - mit Beinstützen und allem Drum und Dran - zu entbinden. Ich habe meine beiden Jüngsten in einem Zimmer mit Fernseher, Telefon, Stereoanlage und gedämpftem Licht zur Welt gebracht. Nachdem man dich in ein Entbindungszimmer geführt hat, wird man dich bitten, bequeme Kleidung anzuziehen.

Dann triffst du deine Hebamme. Diese Frau wird eine wichtige Rolle in deinem Leben spielen. Sie wird dir bei der Entbindung beistehen und dir dabei eine größere Stütze sein als dein Arzt, dein Mann und jedes Schwangerschaftsbuch. Vertrau ihrem Rat. Sie hat bereits einige Dutzend Geburten hinter sich gebracht und weiß, wovon sie spricht. Wenn du Glück hast, wird sie so etwas wie eine neue Freundin für dich.

Solltest du jedoch sofort spüren, dass du deine Hebamme absolut nicht ausstehen kannst, bitte deinen Mann, sich darum zu kümmern, dass dir eine ihrer Kolleginnen zugeteilt wird. Begründe deine Abneigung nicht damit, dass sie nicht nett und wenig einfühlsam ist oder Mundgeruch hat: In deiner momentanen Situation ist Bescheidenheit angesagt. Sag also lieber, dass du etwas schwierig bist und dass es dir Leid tut, so unvernünftig zu sein, aber dass du nicht anders kannst. Wir Freundinnen sind der Meinung, dass du dein Bestes tun solltest, um niemanden vor den Kopf zu stoßen, auf dessen Hilfe du später vielleicht noch angewiesen bist. Vertrau uns - später, kurz vor der Pressphase, wirst du höchstwahrscheinlich mehrere Leute beleidigen und beschimpfen. Vergewissere dich nur, dass du dich auf deine Hebamme verlassen und ihr vertrauen kannst.

Kurz nach der Aufnahme wird man dich über einen Gurt auf dem Bauch an einen Wehenschreiber anschließen, der deine Wehen und die Herztöne des Babys aufgezeichnet. Du solltest wissen, dass Positionsveränderungen von dir oder deinem Baby die Aufzeichnungen stören können. Das bedeutet aber nicht, dass mit dem Baby etwas nicht stimmt, sondern lediglich, dass der Gurt neu angelegt werden muss. In manchen Krankenhäusern wird man dir eine Kanüle in Handrücken oder Unterarm legen und dich an eine Infusion mit Salzlösung anschließen, um einer möglichen Dehydrierung vorzubeugen. Falls du später dringend ein anderes Medikament benötigst, hegt die Kanüle dann bereits. Wie du darauf reagierst, lässt sich nur schwer voraussagen. Einige meiner Freundinnen regten sich darüber auf und fanden es sadistisch, einer Frau während der Wehen noch zusätzlich eine große Nadel in den Arm zu stechen. Ich jedenfalls war so sehr mit Wehen und bevorstehender Geburt beschäftigt, dass ich kaum etwas davon bemerkte.

Beeil dich und warte

Nachdem sich die erste Aufregung gelegt hat und du dich etwas eingerichtet hast, wirst du wahrscheinlich nicht allzu viel zu tun zu haben. Besonders beim ersten Kind ziehen sich die Wehen meist über mehrere Stunden hin. Ab und zu werden ein Arzt oder deine neue beste Freundin (deine Hebamme) vorbeischauen, um dich zu untersuchen und zu überprüfen, wie weit der Muttermund sich mittlerweile geöffnet beziehungsweise nicht geöffnet hat. Wenn du dich nicht zu schlecht fühlst, versuch dich ein wenig auszuruhen, denn eine Entbindung ist eine athletische Höchstleistung, und du wirst viel Kraft brauchen.

Jetzt können ein paar Freundinnen vorbeischauen, oder du telefonierst mit ihnen, denn es wird dir vielleicht ein wenig langweilig (jedenfalls in der Zeit, in der du keine Wehen hast).

Fast jede meiner Freundinnen war geschockt, wie lang und stark die Kontraktionen sein müssen, um den Muttermund so weit zu öffnen, dass das Baby durchpasst (zehn Zentimeter im Durchschnitt). Viele Frauen haben stundenlang so starke Wehen, dass ihnen schwarz vor Augen wird, und erfahren dann, dass ihr Muttermund gerade vier Zentimeter geöffnet ist. Man hat den Eindruck, an einem Rennen teilzunehmen, bei dem das Ziel ständig weiter nach vorne verschoben wird. Das kann unglaublich auslaugend sein. Wahrscheinlich hast du zudem Angst, dass du körperlich nicht kräftig oder ausdauernd genug bist, um eine Geburt durchzustehen. Vergiss nicht, was ich dir vorher gesagt habe: Eine Entbindung ist kein Fitness-Test, und du wirst dieses Baby auf die Welt bringen - auch wenn sich jemand auf deinen Bauch setzen muss, um dir beim Pressen zu helfen.

Vielleicht denkst du: »Ich könnte die Schmerzen ertragen, wenn mir jemand versprechen würde, dass alles in zwei Stunden vorbei ist.« Das ist das Problem -niemand weiß, wie lange sich die Wehen noch hinziehen werden, und das kann sehr entmutigend sein. Versuch dich jetzt nicht auf die Wehen zu konzentrieren, sondern auf den Preis am Ende des Rennens: ein wunderbares Baby, das man in deine zitternden Arme legen wird. Und du kannst dir sicher sein - spätestens am nächsten Tag hast du es überstanden.

Wie schmerzhaft sind Wehen?

Die Anfangswehen lassen sich am ehesten mit den stärksten Menstruationskrämpfen vergleichen, die du dir vorstellen kannst. Bei Wehen ist der ganze Körper allerdings stärker involviert. Eine gute Kontraktion nimmt dich so in Anspruch, dass du dich auf absolut nichts anderes mehr konzentrieren kannst. Du wirst weder sprechen können, noch besonders versessen darauf sein, jemandem zuzuhören. Einige meiner Freundinnen schrien ihren Mann und andere Besucher während einer Wehe an, sie sollten gefälligst den Mund halten, da sie es nicht ertragen konnten, dass sich andere unterhielten, während sie sich aufs Atmen konzentrieren wollten.

Wenn die Wehen stärker werden, können sie verschiedenste Formen annehmen. Vielleicht hast du schon davon gehört, dass eine Frau während ihrer Wehen furchtbare Rückenschmerzen bekam. Dies ist meist der Fall, wenn das Baby so liegt, dass es auf das Rückgrat der Mutter drückt. Bei anderen Frauen folgen die Kontraktionen so schnell aufeinander, dass ihnen überhaupt keine Zeit mehr bleibt, sich auf die nächste vorzubereiten. Wenn Frauen von ihren Wehenschmerzen sprechen, verstehen sie darunter sowohl die Intensität des Schmerzes als auch die Länge der Wehen. Wenn du dir eine Stunde lang mit dem Hammer auf den Finger schlägst, tut das sehr weh, aber nach fünfzehn Stunden stehst du sicherlich kurz vor dem Delirium. Wir sind alle der Meinung, dass das Schlimmste an der ganzen Sache ist, dass man nicht weiß, wie lange es dauert. Der Gedanke, dass die Schmerzen nie mehr aufhören, schafft auch die Tapfersten unter uns. In dieser Situation würde man einfach alles dafür geben, wenn einem jemand garantieren könnte, dass in siebzig Minuten alles vorbei ist.

Ein anderes Problem, das einer Frau in den Wehen schwer zu schaffen machen kann, ist Übelkeit. Ich wette, dir hat nie jemand davon erzählt, richtig? Nun, liebe Freundinnen, es ist sehr häufig der Fall, dass einer Frau während der Wehen übel wird und sie sich erbrechen muss, besonders wenn sie sich dem Ende der Eröffnungswehen, der »Übergangsphase«, nähert. Auf diese Weise reinigt sich der Körper zur Vorbereitung auf die Geburt. Denk nicht, dass es abnormal oder eine Zumutung für die anderen ist (es ist nur eine für dich). Sag einfach der Hebamme oder demjenigen, der gerade neben dir steht, dass dir übel ist, und du wirst erstaunt sein, wie schnell man dir eine Schüssel bringen oder ein Handtuch unters Kinn legen wird. Sieh das Erbrechen als eine Art Ruhepause an, als Unterbrechung des regulären Programms. Danach wirst du dich sehr viel leichter und wohler fühlen.

Pressen

Ich habe eine Freundin, eine intelligente und erfahrene Geschäftsfrau, die mir erzählte, sie hatte allen Ernstes nicht gewusst, dass man pressen muss, um das Baby herauszubekommen. Sie dachte, die Kontraktionen seien stark genug, um das Baby durch den Geburtskanal herauszuschieben, ohne dass man zusätzlich etwas dafür tun muss. Sie war vielleicht überrascht! Pressen ist harte körperliche Arbeit und kann sich von ein paar Minuten bis zu einigen Stunden hinziehen. Wenn dein Gebärmutterhals verstrichen und dein Muttermund weit genug geöffnet sind, wird eine Hebamme hinter dir und dein Arzt zum Empfang des Babys vor dir stehen. Beide unterstützen dich bei dieser sportlichen Hochleistung.

Bei jeder Wehe wirst du dich vorbeugen, deine Knie umklammern und dich zusammenkrümmen, um dem Baby auf diese Weise möglichst wenig Platz in deinem Schoß zu lassen. Da man davon ausgehen kann, dass es diesen Wink allein nicht ganz verstehen wird, musst du zusätzlich mit jedem einzelnen Muskel zwischen Brust und Knie nach unten pressen. Wahrscheinlich wird dich das Ganze an eine Sitzung auf der Toilette erinnern. Glückwunsch, dann machst du es richtig! Du kannst sicher sein, dass deine Technik stimmt, wenn du dein Gesicht verziehst, als wolltest du dir Krähenfüße bis zum Hinterkopf machen. Mach dir keine Gedanken, wenn du das Gefühl hast, das Baby kommt aus dem falschen Loch - in einem Moment wie diesem tut es jedes. (Außerdem besitzt sie oder er wahrscheinlich einen besseren Orientierungssinn, als du denkst.)

Wenn du keine Schmerzmittel nimmst - entweder, weil du es nicht möchtest oder weil der Arzt festgestellt hat, dass das Baby zu schnell kommt -, erwartet dich der schrecklichste Moment deines Lebens, wenn man dir sagt, es sei Zeit zum Pressen. Du hast zwar das Bedürfnis dazu, weißt aber gleichzeitig genau, dass es verdammt schmerzhaft sein wird, das Baby durch den Geburtskanal zu schieben. Stell dir einen brennenden Schmerz vor, der sich über deinen gesamten Unterleib ausdehnt, und zusätzlich ein Dehnen, als ob deine Hüften auseinander brechen und du in zwei Teile gerissen würdest - oder stell es dir besser nicht vor. Nun hol tief Luft, denn ich sage dir, welches die einzige Möglichkeit ist, diesen Schmerz zu besiegen: PRESS SO FEST DU KANNST, DURCH DEN SCHMERZ HINDURCH. Mach also genau das Gegenteil dessen, was dein Verstand dir sagt, nämlich dich still hinzulegen und zu wimmern. Du musst dazu viel Mut aufbringen, aber es hilft wirklich. Entweder wird dann von der Natur eine natürliche Schmerzdämpfung ausgelöst, wenn der Kopf des Babys austritt, oder die ganze Tortur wird zumindest möglichst schnell beendet. Auf jeden Fall nützt es rein gar nichts, wenn du nur daliegst und ständig wiederholst: »Ich habe es mir anders überlegt, ich will doch kein Baby!« Nun ist endlich der Zeitpunkt gekommen, wo dein Mann in Aktion treten und dir helfen kann. Er kann dich von hinten stützen und dir damit das Pressen während der Wehen erleichtern. Außerdem können er oder die Hebamme dir dabei behilflich sein, deine Beine anzuwinkeln (in einer Art Froschhaltung). Seine Hilfestellung könnte allerdings seinen Kameraverpflichtungen in die Quere kommen. Du solltest also die verschiedenen Aufgaben sehr sorgfältig delegieren.

Periduralanästhesie

Die geläufigste Art der Schmerzerleichterung während der Wehen ist die Periduralanästhesie, eine Kombination von Medikamenten, die man ins Rückenmark des unteren Wirbelsäulenbereichs injiziert. Wenn du diese Beschreibung liest, schwörst du dir wahrscheinlich, die Wehen lieber ohne Schmerzmittel zu überstehen, als dir eine Nadel ins Rückgrat stechen zu lassen. Aber nach einigen Stunden heftiger Wehen würdest du dir eine Periduralanästhesie wohl auch dann dankend verabreichen lassen, wenn sie in die Augäpfel injiziert werden müsste.

Eine Periduralanästhesie muss von einem Anästhesisten durchgeführt werden. Du brauchst dir also keine Sorgen zu machen, dass ein Amateur in dein Rückgrat sticht und dich für den Rest deines Lebens zum Krüppel macht. Leider steht nicht in allen Krankenhäusern rund um die Uhr ein Anästhesist zur Verfügung. Vielleicht ist also gerade keiner da, wenn du einen bräuchtest. Meine Freundin Chris entschied in letzter Minute, dass sie ihr drittes Kind nicht ohne Schmerzmittel bekommen wollte. Sie hatte bei den Entbindungen ihrer zwei anderen Kinder auf Schmerzmittel verzichtet und musste sich dieses Mal nichts mehr beweisen. Sie bat ihren Arzt also, einen Anästhesisten zu rufen.

Unglücklicherweise war der bereits zu Hause und schlief, und als er schließlich im Krankenhaus ankam, hielt Chris bereits Baby Nummer drei völlig erschöpft in den Armen. Auch wenn nur im Entferntesten die Möglichkeit besteht, dass du eine Periduralanästhesie möchtest, solltest du das mit deinem Arzt bereits während der Schwangerschaft besprechen. Von dem Moment an, in dem du im Krankenhaus ankommst, erwähnst du es am besten gegenüber jeder Person in weißem Kittel, bis du die Spritze im Rücken spürst.

Bei der Injektion der Periduralanästhesie drehst du dich entweder auf die Seite, oder du sitzt auf der Bettkante, und eine Hebamme stützt dich. Der Arzt wird dich dann bitten, dich, so gut es geht, vorzubeugen. In dieser Haltung weichen die Wirbelzwischenräume auseinander, sodass der magische Punkt besser gefunden werden kann. Aller Wahrscheinlichkeit nach hast du während der Prozedur eine Wehe, aber man wird sehr geduldig sein und so lange warten, bis du völlig still liegen kannst. Dann wird man dir ein Schmerzmittel in den Rücken spritzen und kurz darauf eine dünne Kaniile am Rücken anlegen und befestigen. Es wird dich vielleicht überraschen, dass eine Periduralanästhesie wie eine Infusion ist, die während der restlichen Wehen und der Entbindung ständig zugeführt wird. So hat der Anästhesist die Möglichkeit, die Schmerzintensität zu überprüfen und die Zufuhr des Anästhetikums dementsprechend zu erhöhen oder zu verringern. Du kannst auf der Kanüle problemlos hegen und dich umdrehen, ohne etwas davon zu spüren.

Wahrscheinlich hast du das Gefühl, du bekämst einen elektrischen Schlag, wenn die Periduralanästhesie zu wirken beginnt. Keine Angst, es dauert nur einen kurzen Moment und ist völlig normal. Im Nachhinein wird es dir als völlig unbedeutend erscheinen. Nach dem kleinen Schlag ist die Erleichterung fast sofort spürbar. Du wirst unsagbar dankbar und überrascht sein, wenn du siehst, dass eine weitere Kontraktion auf dem Wehenschreiber neben deinem Bett aufgezeichnet wird und du lediglich einen leichten Druck verspürst. Das ist der Zeitpunkt, an dem die Gebärende wieder sie selbst wird, sich liebevoll um ihren Mann kümmern und sich mit Hebammen und Freundinnen unterhalten kann. Manche halten sogar ein Nickerchen. So großartig eine Periduralanästhesie auch sein mag - sie hat auch einige Nachteile. Zum einen verlangsamt sich die produktive Wehentätigkeit fast unmittelbar danach, zum anderen bist du von der Taille ab so gefühllos, dass du unter Umständen in der Pressphase nicht genug mithelfen kannst. Aus diesem Grund führt der Anästhesist auch kein Anästhetikum mehr zu, wenn es Zeit zum Pressen wird und dein Einsatz gefordert ist. Meine Freundin Janis schwor beim Leben ihres Mannes, dass sie es schaffen würde, auch ohne Gefühl zu pressen, wenn man ihr nur weiterhin das Anästhetikum geben würde. Ihr Arzt war damit einverstanden, es zu versuchen, und Janis presste vor lauter Panik ihre kleine Tochter mit reiner Willenskraft heraus.

Oxytozin

Es kann passieren, dass sich dein Muttermund nur einen Zentimeter pro Stunde weitet. Nach einer Periduralanästhesie wird er sich vielleicht eine ganze Weile lang überhaupt nicht weiter öffnen. In dieser Situation hilft man oft medikamentös nach und verabreicht Oxytozin durch die bereits gelegte Kanüle an der Hand. Das Medikament wird auch zur Einleitung der Geburtswehen verwendet, wenn Arzt und Mutter gemeinsam beschließen, dass das nötig ist. Normalerweise löst es so starke und regelmäßige Wehen aus, dass Frauen, die bis dahin ihre Wehen ohne Schmerzmittel tapfer ertragen haben, nach einer Periduralanästhesie schreien. Jeglicher Versuch, die Lamaze-Atmung anzuwenden, endet gewöhnlich in Hyperventilation und völliger Frustration. Das kannst du mir glauben oder wirst es selbst feststellen, wenn du in die Situation kommst.

Kaiserschnitt

Es ist möglich, dass sich dein Muttermund trotz Oxytozin und Wehen nicht weit genug öffnet. An diesem Punkt bist du wahrscheinlich völlig am Ende, und auch dein Baby zeigt Ermüdungserscheinungen. Dann kommt der Vorschlag, vor dem du dich neun (zehn) Monate lang gefürchtet hast: »Vielleicht sollten wir es mit einem Kaiserschnitt probieren.« Dieser Vorschlag wird meist mit großer Enttäuschung und Panik aufgenommen, die sich nicht selten in Weinkrämpfen äußern. Plötzlich sind all deine Träume von einer natürlichen Entbindung dahin. Die Chance, dich der körperliehen Herausforderung einer Geburt zu stellen und sie erfolgreich zu bestehen, ist dir genommen. Diese Enttäuschung und das Gefühl, versagt zu haben, setzt den Frauen meist mehr zu als die Aussicht, dass ihnen jemand mit einem Messer den Bauch aufschneidet. Einige meiner Freundinnen haben sogar noch Jahre nach ihrem Kaiserschnitt das Gefühl, einer der größten Erfahrungen im Leben beraubt worden zu sein, und glauben noch immer, sie hätten ihr Kind vaginal entbinden können, wenn man ihnen noch »etwas länger Zeit« gelassen hätte.

Bitte setz dich jetzt nicht selbst mit Erwartungen und Vorstellungen unter Druck, was eine »erfolgreiche« Entbindung ist und wann es sich um ein »Versagen« handelt. Eine Entbindung, aus der Mutter und Kind gesund hervorgehen, ist ein Geschenk Gottes, egal, wie sie vonstatten gegangen ist. Punkt. Eine Entbindung ist kein Zuckerschlecken und weder zu deinem persönlichen Vergnügen noch zu deiner Erfüllung da, dass du deine Fitness oder deine Fähigkeiten unter Beweis stehst. Sie dient der Erhaltung der menschlichen Gattung, und das ist alles. Wenn eine Frau von ihrer Entbindung enttäuscht ist, weil sie nicht ihren Erwartungen entsprochen hat, ist das meiner Meinung nach nur ein weiterer Beweis für unsere moderne Egozentrik -kein besonders sympathischer Zug.

Wenn du und dein Arzt sich für einen Kaiserschnitt entscheiden, wird man zuerst die Dosis des Anästhetikums erhöhen. Falls noch nicht geschehen, bekommst du sofort eine Kanüle gelegt oder, wenn es kritisch wird, eine Vollnarkose oder Spinalanästhesie. Ich hatte einen Kaiserschnitt mit einer Periduralanästhesie und kann mich vor allem noch an die Hektik und Aufregung erinnern, die um mich herrschte. Ich hatte keinerlei Schmerzen, spürte aber, dass etwas mit meinem Körper gemacht wurde. Und ich war überrascht, wie lange es dauerte, bis das Baby endlich draußen war. Ich bin sicher, dass es auch sehr schnell gehen kann, wenn es sein muss, aber ein Kaiserschnitt, der in entspannter Atmosphäre stattfindet, besteht aus vielen methodisch gesetzten Schnitten durch verschiedene Schichten, die das Baby von der Welt draußen trennen, und nicht aus einem tiefen Schnitt, der direkt zum Kind führt. Wenn das Baby entbunden und die Nabelschnur durchtrennt ist, bekommt man ein lange wirkendes Schmerzmittel. Dann herrscht zunächst allseits Freude - so lange, bis seine Wirkung nachlässt.

Deburt

Da ich eine »reife« (sprich »alte«) Mutter bin, wurden bei mir immer genetische Untersuchungen durchgeführt, bei denen unter anderem auch das Geschlecht meines Kindes festgestellt wurde. Einige Frauen bitten ihren Arzt, ihnen diese Information nicht mitzuteilen, weil sie sich bei der Geburt überraschen lassen möchten. Da für mich jedoch eine Entbindung bereits genug an Überraschungen zu bieten hat, kann ich auf diese eine gut verzichten. Außerdem dekoriere ich das Kinderzimmer immer gern so früh wie möglich. Wenn du das Geschlecht deines Kindes aber nicht vorher weißt, kommt der große Moment, nachdem du das letzte Mal völlig erschöpft gepresst hast: »Es ist ein Junge!« oder »Es ist ein Mädchen!« Vergewissere dich auf jeden Fall, dass diese Aussage aus dem Mund einer medizinisch geschulten Person kommt, denn Väter verwechseln bekanntlich gern die Nabelschnur mit dem Penis. Verlass dich also nur auf Personen, die ihre anatomischen Kenntnisse in einem Examen erfolgreich unter Beweis gestellt haben. Es gibt keine Worte, mit denen man beschreiben könnte, was in dir vorgeht, wenn du dein Baby zum ersten Mal siehst. Auch wenn du nach Wehen und Medikamenten völlig erschöpft und verwirrt bist, wird dir der Anblick dieses kleinen Lebewesens, das all die Zeit in deinem Körper gelebt hat, die Augen öffnen für die Wunder dieses Lebens, und das ganz ohne die Hilfe eines brennenden Dornbuschs oder geteilten Meeres. In Gedanken hast du dir das Ganze sicher wie in einem schönen Film ausgemalt: Man legt dir nach der Entbindung das Baby in den Arm, dein Mann und du blicken einander liebevoll in die Augen, im Hintergrund ertönt Musik, und die Danksagungen werden abgespielt. Tut mir Leid, dass ich dir wieder mitteilen muss, wie anders die Realität aussieht... Wenn du vaginal entbunden hast, legt man dir das Baby auf den Bauch, damit es warm bleibt, der Arzt bindet die Nabelschnur ab, und jemand (vielleicht dein Mann) durchtrennt sie. Dann musst du noch einmal pressen, damit die Plazenta ausgestoßen wird. Wenn du einen Kaiserschnitt hattest, übernehmen das die Ärzte für dich, du kannst dich also zurücklegen und entspannen. Nachdem die Plazenta ausgestoßen wurde (zusammen mit einer Menge anderem blutigen Zeug, das fürchterlich aussieht, aber völlig normal ist), wird der Arzt untersuchen, ob Plazentareste zurückgeblieben sind, die unter Umständen zu einer Infektion führen könnten. Diese Untersuchung ist weniger angenehm und kommt für eine junge Mutter, die nach allem, was sie mitgemacht hat, nur noch in Ruhe gelassen werden möchte, oft völlig überraschend. Atme einfach tief durch oder bitte deinen Arzt, die Periduralanästhesie nachzuspritzen.

Dann kommt das Nähen. Wenn du eine vaginale Entbindung hattest und es dein erstes Kind ist, hat man kurz vor Austritt des Köpfchens höchstwahrscheinlich einen Dammschnitt vorgenommen (ein Schnitt in das gedehnte Gewebe, um mehr Raum für das Köpfchen zu schaffen). Man rechtfertigt das präventive Schneiden damit, dass ein glatter Schnitt leichter zu nähen ist als ein Riss. Bei mir jedenfalls gab es immer Dammschnitte, Tränen und mehr Nähte als bei Frankensteins Monster. Das Nähen tut normalerweise nicht weh, dauert jedoch eine Weile. Während dein Mann und die Hebamme sich mit dem Baby vergnügen, hegst du also noch mit weit gespreizten Beinen da und lässt dich wieder zusammennähen.

Liebe auf den ersten Blick?

Vielleicht brauchst du dein Baby nur anzusehen und schon füllen sich deine Augen vor lauter Rührung mit Tränen. Es kann aber auch sein, dass du nur kurz einen Blick darauf wirfst, um dich zu vergewissern, dass alles dran ist, und dann insgeheim hoffst, dass eine fachlich geschulte Person es mitnimmt und sich darum kümmert. Das bedeutet nicht, dass du dein Baby nicht so lieben wirst, wie eine Mutter normalerweise ihr Kind hebt, oder dass du ein schlechter Mensch bist. Sei einfach nicht so streng mit dir, und übe Nachsicht dir selbst gegenüber. Eine Geburt ist auch unter den besten Umständen ein traumatisches Erlebnis, und man braucht eine Weile, bis man diese Erfahrung gefühlsmäßig verarbeitet hat. Am besten du siehst es so: Selbst deine beste Freundin hast du nicht von der ersten Sekunde an sofort ins Herz geschlossen, und ihretwegen hast du keine Schwangerschaftsstreifen - warum also solltest du dich sofort in dieses fremde, kleine Wesen verlieben? Du kannst dir sicher sein, dass du dieses Kind über kurz oder lang mehr als alles andere in der Welt heben wirst.

Und was nun?

Nachdem alles vorbei ist, werden sich dein Arzt und deine Hebamme zurückziehen. Das Baby wird auf die Säuglingsstation gebracht, bekommt dort Konakion-Tropfen, wird gewogen und gemessen, Händchen und Füßchen werden untersucht und andere bürokratische Dinge erledigt. Seine Wahrnehmung, Reflexe und Stärke werden beurteilt. Das Ergebnis dieser Untersuchung nennt man Apgartest. Darauf möchte ich allerdings nicht näher eingehen, da Tests und Beurteilungen mich immer unter Leistungsdruck setzen. Du wirst vom Entbindungszimmer in ein normales Zimmer verlegt. Während deines Aufenthalts wirst du die Zeit damit verbringen, dir deine geschwollene Scheide mit Eispackungen zu kühlen, dich möglichst viel auszuruhen, stillen zu lernen, Windeln zu wechseln und Besucher zu empfangen. Zu Anfang wirst du es wahrscheinlich gar nicht bemerken, aber diese angenehme Zeit hört viel zu schnell auf. In ungefähr drei Monaten wirst du dich nach dem Krankenhaus sehnen, wo dir deine Mahlzeiten ans Bett serviert wurden (auch wenn sie nicht besonders schmackhaft waren), jeden Tag dein Bett frisch bezogen wurde und sich Fachpersonal um dein Kind kümmerte, wenn du müde warst. Wir Freundinnen raten dir, so lange wie möglich im Krankenhaus zu bleiben. Selbst ein Tag länger macht immerhin vierundzwanzig Stunden, in denen du das Unvermeidliche noch ein bisschen hinausschieben kannst: lebenslange Arbeit und Verantwortung.






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